Tätlicher Angriff auf Bundespolizisten in Bielefeld

Nach der Weigerung, einen ICE ohne gültiges Ticket zu verlassen, biss ein 44-jähriger Mann einem Bundespolizisten bei der Festnahme ins Handgelenk. Die Beamten setzten daraufhin Pfefferspray ein, um den Angreifer zu fixieren und festzunehmen.

BielefeldNordrhein-WestfalenVeröffentlicht am
0

Am Freitagabend (06. März) wurde ein Bundespolizist im Einsatz am Bahnhof Bielefeld ins Handgelenk gebissen. Die Beamten setzten daraufhin Pfefferspray gegen den Mann ein. Nachdem der 44-jährige Mann ohne gültiges Ticket einen ICE genutzt hatte und deswegen von der Weiterfahrt ausgeschlossen worden war, kam er der Aufforderung zum Aussteigen aus dem Zug nicht nach. Es wurden Beamte der Bundespolizei hinzugezogen. Auch der Anweisung der Bundespolizisten den Zug zu verlassen folgte der Deutsche nicht. Nachdem ihm angedroht wurde, dass er mittels unmittelbaren Zwangs durch die Beamten aus dem Zug gebracht wird, drohte er einem der Beamten mit einem Kopfstoß. Als der Bundespolizist ihn am Arm griff, fing er an mit den Armen um sich zu schlagen und die Beamten lautstark zu beleidigen. Auch nach dem Verbringen aus dem Zug zeigte er sich unkooperativ und biss einen Kollegen ins Handgelenk. Daraufhin kam das dienstliche Pfefferspray des Beamten zum Einsatz. Seine Augen wurden auf der Dienststelle ausgewaschen, eine weitere medizinische Versorgung lehnte der Mann ab. Gegen den alkoholisierten Mann wurden Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und erschleichen von Leistungen eingeleitet. Der gebissene Kollege konnte seinen Dienst fortsetzten.