Wohnhausbrand in Lenschow - Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung
Ein technischer Defekt an einer Steckdose löste am späten Sonntagabend einen Wohnhausbrand aus, bei dem ein Sachschaden von 100.000 Euro entstand. Die 70-jährige Bewohnerin blieb unverletzt, doch das Gebäude ist derzeit unbewohnbar. Die Kripo ermittelt.
Durch einen Brand in einem Wohnhaus in Lenschow bei Mestlin ist am späten Sonntagabend Sachschaden in Höhe von etwa 100.000 Euro entstanden.
Nachdem die 70-jährige Bewohnerin gegen 22:10 Uhr Rauch aus einer Steckdose in ihrem Haus bemerkt hatte, verständigte sie umgehend die Feuerwehr und Polizei. Nur unter Atemschutz konnten die Kammeraden der Feuerwehr den Brand hinter der Wand- und Deckenverkleidung bekämpfen. Dabei wurden mehrere Glutnester in der Holzbalkenkonstruktion gelöscht. Durch die starke Rauchentwicklung und dem Einbringen von Löschwasser ist das Haus vorerst nicht bewohnbar. Die Hauseigentümerin blieb unverletzt und ist über Nacht bei Bekannten untergekommen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung aufgenommen. Nach derzeitigen Erkenntnissen könnte ein technischer Defekt den Brand verursacht haben.
Quelle: Polizeipräsidium Rostock
Tatdetails
- Tatzeit
- 26.04.2026 um 22:10 Uhr
- Tatort
- Lenschow
- Schaden
- 100,0k €