Trickbetrug in Karlsruhe
Mit einer vorgetäuschten Notlage nach einem angeblichen tödlichen Unfall erbeuteten Betrüger am Dienstagnachmittag knapp 18.000 Euro von einer 67-Jährigen. Die Frau übergab das Bargeld an ihrer Wohnanschrift an einen unbekannten Abholer. Zeugen gesucht.
Bislang unbekannte Telefonbetrüger kontaktierten am Dienstagnachmittag eine 67-Jährige und erbeuteten schließlich knapp 18.000 Euro.
Eine bislang unbekannte Frau rief die Geschädigte gegen 16:00 Uhr an und gab sich in betrügerischer Absicht als ihre Enkelin aus. Nach einem angeblich von ihr begangenem tödlichen Verkehrsunfall müsse nun eine Kaution hinterlegt werden, um ihre Inhaftierung abzuwenden. Im weiteren Verlauf übernahm eine weitere Frau das Telefonat und gab sich fälschlicherweise als Polizeibeamtin aus. Die Geschädigte wurde angewiesen, einem Abholer die Kaution in Bar auszuhändigen, andernfalls müsse ihre angebliche Enkelin in Haft.
Gegen 18:00 Uhr übergab die 67-Jährige an ihrer Wohnanschrift in der Agathenstraße das Bargeld an einen ebenfalls unbekannten Mann.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen und Hinweisgeber, sich unter 0721 666 5555 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.
Aus aktuellem Anlass rät die Polizei:
Weitere Informationen und Präventionstipps finden Sie unter:
www.polizei-beratung.de
Franz Henke, Pressestelle
Quelle: Polizeipräsidium Karlsruhe
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 3 Personen
- Opfer
- 1 Person, 67 Jahre, weiblich
- Tatzeit
- 10.03.2026 um 16:00 Uhr
- Tatort
- Agathenstraße, Karlsruhe
- Motiv
- Raub
- Schaden
- 18,0k €