Verkehrsunfall auf B111 bei Lühmannsdorf — Zwei Schwerverletzte
Am 10.07.2026 gegen 22:15 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 111 am Ortsausgang Lühmannsdorf ein Verkehrsunfall mit Personen- und Sachschaden. Nach derzeitigen Ermittlungsstand befuhr der 18-jährige deutsche Fahrzeugführer mit seinem PKW Toyota die B111 in Richtung Wolgast. In einer Linkskurve, kurz vor dem Ortsausgang Lühmannsdorf, verlor der Fahrzeugführer, vermutlich auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit, die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet ins Schleudern. In der Folge kam das Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach und kam mehrere Meter neben der Fahrbahn auf einem Acker zum Stillstand. Der Fahrzeugführer wurde dabei aus dem Fahrzeug geschleudert, da er mutmaßlich nicht angeschnallt war. Der 16-jährige deutsche Beifahrer konnte das Fahrzeug selbstständig nach dem Unfall verlassen. Beide Insassen trugen schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen davon und wurden durch den allarmierten Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Behandlung in die Universitätsklinik Greifswald verbracht.
Am Fahrzeug entstand Totalschaden in Höhe von insgesamt ca. 8000 Euro. Es wurde durch einen beauftragten Abschleppdienst geborgen werden. Für den Zeitraum der Rettungsmaßnahmen am Unfallort kam es für ca. 2 Stunden zur Vollsperrung der B111. Neben Einsatzkräften von Polizei und Rettungsdienst befanden sich 37 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Lühmannsdorf, Züssow sowie Karlsburg im Einsatz.
Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 18 Jahre, männlich, deutsch
- Opfer
- 2 Personen, 16 Jahre, männlich
- Tatzeit
- 10.07.2026 um 22:15 Uhr
- Tatort
- B111, Lühmannsdorf, Wolgast
- Schaden
- 8,0k €