Vier Ukrainer (21, 22, 23, 23) erheben im Zug eine Pistole, die Beamten drohen mit der Schusswaffe
Der Zugbegleiter hatte den pistolenähnlichen Gegenstand gemeldet. Bei der Durchsuchung finden die Beamten eine zweite Pistole, beide sind Anscheinswaffen.
Der Zugbegleiter des Zuges von Riesa in Richtung Chemnitz hatte bei einer männlichen Person einen pistolenähnlichen Gegenstand wahrgenommen. Der Mann war mit drei weiteren Männern unterwegs.
Die Einsatzkräfte der Bundespolizei gingen zum Bahnsteig, wo die Bahn wenig später einfuhr. Durch das Zugfenster sahen die Beamten, wie einer der Tatverdächtigen zu einer Pistole griff und sie gegen sie erhob. Daraufhin drohten die Einsatzkräfte den Schusswaffengebrauch an.
So erreichten sie, dass der Mann die Pistole ablegte. Die vier Tatverdächtigen wurden festgenommen. Es handelt sich um ukrainische Staatsangehörige im Alter von 21, 22, 23 und 23 Jahren.
Bei der Durchsuchung vor Ort fanden die Beamten eine weitere Pistole. Beide sichergestellten Waffen sind Anscheinswaffen. Die Polizei erstattete Anzeige wegen Bedrohung, danach konnten die Männer die Dienststelle verlassen.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Bundespolizeiinspektion Chemnitz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 4 Personen, 21,22,23,23 Jahre, männlich, ukrainisch
- Opfer
- 1 Person
- Tatort
- Chemnitz