Brandstiftung am alten Lokschuppen in Coburg – Kripo ermittelt
Zweimal brannte es binnen zwei Wochen auf dem Areal des alten Lokschuppens – zunächst im Gebäude selbst, dann in einem Nebengebäude an der B4. Die Kripo Coburg ermittelt wegen Brandstiftung, der Gesamtschaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt.
Zunächst war am Ostermontag, 21. April, im alten Lokschuppen ein Feuer ausgebrochen. Das Gebäude brannte vollständig aus. Zwei Wochen später, am 5. Mai, stand ein Nebengebäude, das sich zwischen dem Lokschuppen und der Bundesstraße B4 befindet, in Vollbrand. Die Löscharbeiten dauerten bis in die heutigen, frühen Morgenstunden an. Die Einsatzkräfte sperrten aufgrund der starken Rauchentwicklung in dieser Zeit die B4 zwischen der Callenberger Straße und der Rodacher Straße. In beiden Fällen mussten die Bahngleise gesperrt werden. Der Gesamtschaden beider Brände beläuft sich nach aktuellen Schätzungen auf rund 100.000 Euro. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
In beiden Fällen ermittelt die Kriminalpolizei Coburg wegen des Verdachts der Brandstiftung und überprüft in diesem Zuge einen möglichen Zusammenhang der Brandfälle. Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können oder den Ermittlern relevantes Bild- und Videomaterial zur Verfügung stellen können, werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 09561/645-0 mit der Kripo Coburg in Verbindung zu setzen.
Quelle: Polizeipräsidium Oberfranken
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Tatort
- Coburg
- Schaden
- 100,0k €