Vier Bulgaren wollen im ICE-Werk Kupferkabel stehlen und flüchten - Bahnmitarbeiter verfolgen und stellen die Familie
Die Gruppe wollte das Kupfer laut eigener Aussage verkaufen. Zwei der Festgenommenen sind minderjährig und kamen zu ihren Erziehungsberechtigten zurück.
Vier Angehörige einer Familie wollten im ICE-Werk in Köln-Nippes abgetrennte Kupferkabel mitnehmen und wurden dabei beobachtet.
Gegen 23:20 Uhr meldete die DB-Sicherheit den Vorfall der Bundespolizei. Die Mitarbeitenden hatten die vier Personen erwischt, wie sie die Kabel entwenden wollten. Nach einer kurzen Verfolgung stellten die Angestellten die Gruppe.
Vor Ort ließen sich die Identitäten nicht zweifelsfrei klären. Die Beamten fuhren mit den Betroffenen zur Wohnanschrift der Familie und identifizierten dort alle vier. Zwei Minderjährige übergaben sie an ihre Erziehungsberechtigten.
In einer ersten Befragung sagten die Tatverdächtigen, sie hätten die Kabel verkaufen wollen. Es läuft ein Strafverfahren wegen besonders schweren Diebstahls und Hausfriedensbruchs. Die Schadenshöhe ist noch offen.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 4 Personen, bulgarisch
- Tatort
- Nippes, Köln