Telefonbetrug mit falschen Bankmitarbeitern im Raum Coburg - 100.000 Euro Schaden
Anrufer geben sich seit vier Wochen im Raum Coburg als Bankmitarbeiter aus und lassen ihre Opfer per TAN Überweisungen auf Täterkonten freigeben. Mit der Masche erbeuteten sie rund 100.000 Euro. Die Kriminalpolizei Coburg ermittelt in mehreren Fällen.
OBERFRANKEN.In den vergangenen vier Wochen kam es im Zuständigkeitsbereich der Kriminalpolizei Coburg vermehrt zu Betrugsanrufen von vermeintlichen Bankmitarbeitern. Die Anrufer ergaunerten sich mit der Masche etwa 100.000 Euro. Die Kriminalpolizei Coburg ermittelt in mehreren Fällen.
Die Täter gaben sich am Telefon als Bankmitarbeiter aus und versicherten glaubhaft, dass die Girokonten der Angerufenen gehackt und hohe Geldbeträge abgebucht worden seien. Im nächsten Schritt überzeugen die Betrüger ihre Opfer, die vermeintlichen Rücküberweisungen mit einer TAN oder Push-TAN zu bestätigen. In Wirklichkeit handelte es sich bei den angeblichen Rücküberweisungen um Echtzeitüberweisungen an die Täterkonten.
Die Kriminalpolizei Coburg ermittelt inzwischen in mehreren Betrugsfällen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand erbeuteten die Betrüger rund 100.000 Euro.
Die Polizei Oberfranken rät:
Sollten Sie dennoch Opfer dieser Betrugsmasche geworden sein, so versuchen Sie umgehend Kontakt zu Ihrer Bank aufzunehmen. EU-Sofortüberweisungen werden innerhalb von 15 Minuten ausgeführt. Außerhalb der Geschäftszeiten können Sie die 116 116 aus dem deutschen Festnetz anrufen (+49 116 116 aus dem Ausland). Alternativ, um weiteren Schaden zu verhindern, können Sie Ihren Onlinezugang auch durch mehrfache Falscheingabe Ihres Passwortes selbst sperren.
Quelle: Polizeipräsidium Oberfranken
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 2 Personen
- Tatort
- Coburg
- Motiv
- Raub
- Schaden
- 100,0k €