Telefonbetrugsversuch in Trier - Tochter verhindert Übergabe von 75.000 Euro
Betrüger riefen eine 83-Jährige an und behaupteten, ihre Tochter habe einen tödlichen Unfall mit Fahrerflucht verursacht. Gefordert wurden 75.000 Euro. Als die Frau mit Bargeld loswollte, kam ihre Tochter heim, erkannte die Masche und verhinderte die Übergabe.
Am Montag, 14. Juli, riefen unbekannte Täter unter unterdrückter Nummer eine 83-Jährige aus Trier an. Es folgte die bekannte Masche: Erst sprach eine weinende Frau, dann insgesamt vier verschiedene Männer, die der 83-Jährigen glaubhaft vermittelten, ihre Tochter habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und Fahrerflucht begangen. Die angeblich fällige Kaution? 75.000 Euro. Als die Geschädigte erklärte, so viel Geld habe sie nicht, wiesen die Betrüger sie an, einfach so viel mitzubringen, wie sie zuhause finden kann.
Gerade als die 83-Jährige sich mit einer Tasche voll Bargeld auf den Weg zum Übergabeort machen wollte, kam zufällig ihre Tochter nach Hause. Die 54-Jährige, die laut den Anrufern eigentlich gerade in Polizeigewahrsam sein sollte, erkannte den Betrugsversuch sofort. Sie konnte ihre Mutter beruhigen, informierte sofort die Polizei und verhinderte so die Übergabe einer hohen Summe Bargeld.
Solche Geschichten zeigen, wie wichtig es ist, Angehörige, Freunde und Bekannte für diese perfiden Telefonbetrugsversuche zu sensibilisieren.
Die Polizei appelliert:
Quelle: Polizeipräsidium Trier
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 4 Personen, männlich
- Opfer
- 1 Person, 83 Jahre, weiblich
- Tatort
- Trier
- Motiv
- Raub