Drogenfahrt ohne Fahrerlaubnis auf der A1 bei Harpstedt
Nach einem Zeugenhinweis kontrollierte die Polizei ein Transporter-Gespann auf der A1. Der Anhänger war mit 2575 kg fast doppelt so schwer wie zulässig. Dem 30-jährigen Fahrer fehlte die Fahrerlaubnis, ein Test erhärtete Marihuana-Konsum. Blutprobe entnommen.
Ein verkehrsunsicheres Gespann aus Kleintransporter und Anhänger kontrollierten Beamte der Autobahnpolizei Ahlhorn am Dienstag, 30. September 2025, gegen 11:30 Uhr, auf der Autobahn 1 in Harpstedt.
Ein Zeuge verständigte die Polizei, weil ihm auf der Autobahn 1 zwischen Groß Ippener und Wildeshausen-West ein Kleintransporter mit Anhänger aufgefallen war, der aufgrund der Ladung einen verkehrsunsicheren Eindruck machte. Ihm Rahmen der folgenden Kontrolle wurden mehrere Verstöße festgestellt.
Zunächst war der Anhänger nicht für den Transport des geladenen SUV geeignet. Die zulässige Gesamtmasse des Anhängers war um fast 100 Prozent überschritten. Statt der erlaubten 1300 kg brachte er 2575 kg auf die Waage. Der 30-jährige Fahrer aus Portugal war zudem nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Er schien zudem unter dem Einfluss von Marihuana zu stehen. Dieser Verdacht wurde durch einen durchgeführten Test erhärtet.
Gegen den 30-Jährigen ist ein Ermittlungs- und ein Bußgeldverfahren eingeleitet worden. Die Entnahme einer Blutprobe war erforderlich, weiterfahren durfte er nicht.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 30 Jahre, männlich, portugiesisch
- Tatort
- A1, Harpstedt