Entlassung des Tatverdächtigen aus Untersuchungshaft in Eckernförde
Nach neuen Erkenntnissen zu einem Mietwagen-Betrug und einem Alibi wurde der Haftbefehl gegen einen 23-Jährigen aufgehoben, der zuvor als dringend tatverdächtig galt. Die Ermittlungen laufen nun gegen Unbekannt, da der Mann entlassen wurde.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel
Der bislang in Untersuchungshaft befindliche Tatverdächtige ist gestern aus der Haft entlassen worden. Im Zuge der fortlaufenden Ermittlungen haben sich Zweifel am dringenden Tatverdacht gegen den 23-Jährigen ergeben. Er hat für die Tatzeit ein Alibi angegeben, dass nach Überprüfungen durch die Mordkommission zutreffen dürfte.
Aufgrund dieser Ermittlungsergebnisse besteht gegen den Mann kein dringender Tatverdacht mehr, der Voraussetzung für die Untersuchungshaft ist. Daher hat die Staatsanwaltschaft die Entlassung aus der Justizvollzugsanstalt veranlasst und die Aufhebung des Haftbefehls beim Amtsgericht Kiel beantragt.
Die Ermittlungen werden weiterhin mit Nachdruck durch das Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Kiel in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kiel geführt.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
Michael Bimler, Staatsanwaltschaft Kiel
Quelle: Polizeidirektion Kiel
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 23 Jahre, männlich
- Tatzeit
- 19.03.2026
- Tatort
- Eckernförde