POL-MFR: (109) Telefonbetrüger erbeuteten 70.000 Euro - erneute Warnung der Polizei

AnsbachBayernVeröffentlicht am
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Am Dienstag (03.02.2026) übergab ein Senior aus Ansbach einem vermeintlichen Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft einen hohen Geldbetrag sowie wertvolle Münzen. Die Polizei warnt die Bevölkerung erneut eindringlich vor dieser und ähnlichen Betrugsmaschen.

Am Dienstagnachmittag erhielt der 83-Jährige einen Anruf von einer vermeintlichen Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft. Sie teilte ihm mit, dass seine Tochter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und er nun eine Kaution zahlen müsse. Durch geschickte Gesprächsführung brachte sie den Mann schließlich dazu, Bargeld und Münzen im Wert von 70.000 Euro an einen unbekannten Geldabholer zu übergeben.

Im westmittelfränkischen Raum kam es in den letzten Tagen vermehrt zu derartigen Anrufen, bei denen die Betroffenen den Betrug jedoch erkannten.

Die Ermittlungen führt das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Nürnberg.

Die Kriminalpolizei warnt deshalb erneut eindringlich vor diesen Betrugsmaschen und bittet darum, ältere Angehörige oder Nachbarn über folgende Warnhinweise aufzuklären:

Melden Sie verdächtige Anrufe umgehend der Polizei. Zögern Sie nicht, den Polizeinotruf 110 zu wählen, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt.

Erstellt durch: Kai Schmidt / mc

Quelle: Polizeipräsidium Mittelfranken

Tatdetails

Tatverdächtige
1 Person
Opfer
1 Person, 83 Jahre
Tatzeit
03.02.2026 um 15:00 Uhr
Tatort
Ansbach
Motiv
Raub

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