Gruppe beleidigt und bedroht 30-Jährigen in U-Bahn: Opfer flieht und erstattet Anzeige

Der 30-Jährige verließ am U-Bahnhof Berliner Straße die Bahn und betätigte den Notrufknopf einer BVG-Säule.

BerlinVeröffentlicht am
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Eine Gruppe junger Männer hat einen 30-Jährigen in einer U-Bahn der Linie U9 antisemitisch beleidigt und bedroht. Der Vorfall ereignete sich in der vergangenen Nacht in Wilmersdorf.

Der 30-Jährige war gegen 0 Uhr mit der U-Bahn unterwegs, als er im Waggon von der mehrköpfigen Gruppe beleidigt und bedroht worden sein soll. Am U-Bahnhof Berliner Straße verließ er die Bahn und betätigte den Notrufknopf einer BVG-Säule. Anschließend setzte er seine Fahrt fort.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge habe ihn die Gruppe weiterverfolgt. Daraufhin verließ der 30-Jährige am U-Bahnhof Eisenacher Straße erneut die U-Bahn und begab sich zu einem nahegelegenen Polizeiabschnitt, wo er Anzeige erstattete. Die Gruppe soll in der U-Bahn geblieben sein.

Die Sicherung der Videoaufnahmen aus der U-Bahn und von den Bahnhöfen wurde veranlasst.

Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizei Berlin

Tatdetails

Tatverdächtige
2 Personen, männlich
Opfer
1 Person, 30 Jahre, männlich
Tatzeit
15.08.2026 um 00:00 Uhr
Tatort
Wilmersdorf, Berlin
Motiv
Hass

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