Waffenfund in Gifhorn — Mann zeigte Schreckschusswaffe
Zu einem öffentlichkeitswirksamen Polizeieinsatz kam es am späten Montagnachmittag in Gifhorn. Ein Zeuge wählte gegen 17:00 Uhr den Notruf. Er gab an, beobachtet zu haben, dass ein Mann auf dem Parkplatz eines Supermarkts an der Braunschweiger Straße eine Schreckschusswaffe gezogen und diese einer Begleitperson gezeigt habe. Zudem solle der Mann ein Messer bei sich geführt haben.
Gegen 17:20 Uhr meldete sich der Zeuge erneut telefonisch bei der Polizei und teilte mit, dass er den gesuchten Mann auf dem Fußweg der Braunschweiger Straße gesehen habe. Die Einsatzkräfte trafen ihn schließlich im rückwärtigen Bereich eines ungenutzten Grundstücks an der Braunschweiger Straße an. Er befand sich in Begleitung von drei Frauen. Da weiterhin von einer möglichen Bewaffnung des Mannes ausgegangen werden musste, wurde er aufgefordert, sich auf den Boden zu legen. Bei der anschließenden Durchsuchung wurden keine gefährlichen Gegenstände aufgefunden. In einem Raum eines auf dem Grundstück befindlichen, leerstehenden Hauses wurde im Zuge der Sachverhaltsaufnahme ein Messer aufgefunden und sichergestellt.
Der 37-Jährige wurde zur Dienststelle der Polizei Gifhorn gebracht und noch am Abend aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Die Ermittlungen hat der Zentrale Kriminaldienst der Polizeiinspektion Gifhorn übernommen.
Quelle: Polizeiinspektion Gifhorn
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 37 Jahre, männlich
- Tatzeit
- 15.06.2026 um 17:00 Uhr
- Tatort
- Braunschweiger Straße, Gifhorn