Jugendliche entziehen sich mit Kleinkraftrad polizeilicher Kontrolle
Eine zivile Streife bemerkte gegen 19:50 Uhr ein Kleinkraftrad ohne Helme. Bei dem Halteversuch beschleunigte der Fahrer stark, fuhr entgegen der Einbahnregelung und über eine Grünanlage.
Am Samstag, 13.09.2025, gegen 19:50 Uhr, fiel einer zivilen Streifenwagenbesatzung in der Forstenrieder Allee ein Kleinkraftrad auf, auf dem Fahrer und Sozius ohne Motorradhelm saßen.
Beim Versuch das Kleinkraftrad anzuhalten, beschleunigte dieses stark und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Dabei fuhr der Fahrer zunächst in Richtung Wümseestraße und befuhr diese entgegen der dort geltenden Einbahnregelung in südliche Fahrtrichtung. Anschließend fuhr er quer durch eine Grünanlage auf die Drygalski-Allee.
Dort musste ein bis dato unbekannter Pkw-Fahrer stark abbremsen, um eine Kollision zu vermeiden. Kurz darauf schnitt die Streifenbesatzung an der Einmündung zur Constanze-Hallgarten-Straße dem Kleinkraftrad den Weg ab. Hierdurch kam es zur Kollision zwischen Kleinkraftrad und Streifenwagen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde dabei niemand verletzt. Es entstand leichter Sachschaden.
Anschließend flüchteten der Fahrer und sein Sozius zu Fuß, konnten kurz darauf jedoch durch die Polizeibeamten gestellt werden. Beim Fahrer handelt es sich um einen 15-jährigen Schüler aus München, beim Sozius um einen 17-jährigen Münchner.
Bei den weiteren Ermittlungen wurde festgestellt, dass der 15-Jährige nicht die erforderliche Fahrerlaubnis besitzt, zudem wurde das Kleinkraftrad unerlaubt in Gebrauch genommen.
Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden den Erziehungsberechtigten übergeben.
Die weiteren Ermittlungen, u.a. wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs, sowie diverser Verkehrsordnungswidrigkeiten werden durch die Münchner Verkehrspolizei geführt.
Quelle: Polizeipräsidium München
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen, 15 Jahre, männlich
- Tatort
- Forstenrieder Allee, Obersendling, München