Angriff mit Feuerwerkskörpern auf Bundespolizisten in Mönchengladbach
In der Silvesternacht schoss eine Personengruppe gezielt mit Feuerwerkskörpern auf Bundespolizisten am Hauptbahnhof. Eine Diensthundeführerin klagte über Kopfschmerzen und Ohrenschmerzen, blieb aber dienstfähig. Auch ein Passant erlitt Schmerzen.
In der Nacht zu Neujahr (01. Januar 2025) wurden Bundespolizisten von unbekannten Tätern gezielt mit Feuerwerkskörpern im Bereich des Hauptbahnhofes Mönchengladbach beschossen. Eine Beamtin klagte im Anschluss über Kopfschmerzen sowie Schmerzen am rechten Ohr, konnte ihren Dienst aber weiterhin fortführen. Die Bundespolizei leitete ein Verfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung sowie Landfriedensbruch gegen Unbekannt ein.
Gegen 00.10 Uhr wurden Bundespolizisten in Mönchengladbach durch Passanten auf eine Personengruppe aufmerksam gemacht, die wahllos Pyrotechnik verschoss.
Nach Eintreffen der Beamten nahm die Personengruppe die Einsatzkräfte ins Visier und schoss gezielt Feuerwerkskörper in Richtung der Ordnungshüter.
Um Gefahren von Unbeteiligten abzuwenden, wurden die Passanten seitens der eingesetzten Beamten in Hauseingänge geleitet. Ein Passant klagte nach einer Detonation eines Böllers über Schmerzen im Halsbereich, benötigte aber keine ärztliche Versorgung. Eine eingesetzte Diensthundeführerin klagte im Nachgang des Einsatzes über Schmerzen am rechten Ohr sowie Kopfschmerzen, blieb aber weiterhin dienstfähig.
Aufgrund der unübersichtlichen Lage konnten keine Tatverdächtigen festgestellt werden.
Hinweise zur Tat können rund um die Uhr an die kostenfreie Servicenummer der Bundespolizei 0800 6 888 000 übermittelt werden.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 2 Personen, weiblich
- Tatort
- Mönchengladbach