Mann (35) betreibt 42 Fakeshops und ergaunert 323.000 Euro von rund 1000 Opfern - Festnahme auf Mallorca
Über täuschend echte Onlineshops kassierte der 35-Jährige Vorkasse für Waren, die nie ankamen. Fahnder nahmen ihn am 6. Mai fest und stellten Bitcoin im Wert von 314.000 Euro sicher.
Ein 35-Jähriger aus dem Kreis Recklinghausen gilt als einer der führenden Köpfe der deutschsprachigen Underground Economy.
Zwischen März 2023 und Januar 2025 betrieb er nach Ermittlungslage 42 täuschend echte Fakeshops. Die Kunden bestellten Ware, überwiesen den Kaufpreis auf ausländische Konten und warteten vergeblich auf die Lieferung. Die eingegangenen Gelder transferierte er weiter und wandelte sie häufig in Kryptowährungen um, um ihre Herkunft zu verschleiern.
Rund 1000 Geschädigte aus allen Bundesländern kamen so um ihr Geld, der Schaden beträgt mindestens 323.000 Euro. Am 6. Mai nahmen ihn spanische Behörden auf Mallorca fest, deutsche Fahnder des Cybercrime-Zentrums begleiteten die Maßnahme.
Bei ihm stellten die Ermittler Bitcoin im Wert von rund 314.000 Euro sicher. Zwei weitere mutmaßliche Beteiligte aus Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen stehen ebenfalls unter Verdacht, der Festgenommene sitzt in Auslieferungshaft.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizeipräsidium Reutlingen
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 3 Personen, 35 Jahre, männlich, deutsch
- Opfer
- 1000 Personen
- Tatort
- Reutlingen
- Motiv
- Raub
- Schaden
- 323,0k €