Falscher Privatpatient erschleicht sich über Monate 200.000 Euro von Ärztin — Festnahme in den…
Der 63-Jährige trat in einer Leipziger Arztpraxis unter falschem Namen auf und gab vor, Geld für Operationen und Rettungseinsätze zu benötigen. Die Ermittlungen dauern an.
Ein 63-Jähriger soll sich über Monate das Vertrauen einer Leipziger Ärztin erschlichen und insgesamt 200.000 Euro erhalten haben. Der Mann trat dabei als Privatpatient unter falschem Namen auf.
Die Taten begannen im Juli 2025 mit dem Betreten einer Arztpraxis im Leipziger Stadtgebiet. Der spätere Tatverdächtige gaukelte der Ärztin unter Verwendung verschiedener Legenden insgesamt sieben Mal wahrheitswidrig vor, kurzzeitig Geldbeträge zu benötigen. Dabei gab er unter anderem an, Polizist bei Interpol zu sein, eine Ausbildung als Opernsänger zu haben, in Tunesien Hunde zu retten und aufgrund verschiedener Erkrankungen und vermeintlich notwendigen Operationen finanzielle Hilfe zu benötigen.
Der Tatverdächtige erlangte fortlaufend das Vertrauen der Ärztin und veranlasste sie dadurch, insgesamt 200.000 Euro auszuhändigen. Danach verschwand er und setzte sich ins Ausland ab.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Polizeidirektion Leipzig
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 40 Jahre, männlich, deutsch
- Opfer
- 2 Personen, männlich
- Tatzeit
- 10.08.2026 um 19:30 Uhr
- Tatort
- Zweenfurth, Borsdorf
- Motiv
- Streit