Drohung per E-Mail gegen Gesamtschule in Gelsenkirchen

Eine anonyme E-Mail-Drohung gegen Lehrkräfte und Schülerschaft löste am Freitagmorgen einen Polizeieinsatz aus, bei dem Klassenräume und Personen durchsucht wurden. Da keine Tatwaffe oder Gefahr vorlag, bleibt der Verursacher weiter flüchtig.

GelsenkirchenNordrhein-WestfalenVeröffentlicht am
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Die Polizei Gelsenkirchen war am Freitagmorgen, 6. März 2026, an der Gesamtschule Erle auf der Surkampstraße im Einsatz. Ein bislang unbekannter Tatverdächtiger drohte per E-Mail an die Schulleitung damit, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler anzugreifen.

Die Schulleitung entschloss sich dazu, den Unterricht der Jahrgangsstufen 11 und 12 auszusetzen und lediglich die terminierten Klausuren stattfinden zu lassen. Die Polizei durchsuchte die Klassenräume sowie Schülerinnen und Schüler. Gefährliche Gegenstände konnten nicht aufgefunden werden. Die Polizei geht nach bisherigen Ermittlungen nicht von einer realen Gefährdung aus. Die Ermittlungen hinsichtlich des Verursachers dauern an.

Die Polizei betont: Die Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ist kein Scherz und wird durch die Polizei konsequent verfolgt. Im Falle einer Verurteilung drohen Geld- oder Gefängnisstrafe.

Quelle: Polizei Gelsenkirchen