Anlagebetrug mit Kryptowährungen in Worms
Die Kriminalpolizei Worms ermittelt wegen des Verdachts des Anlagebetrugs im Zusammenhang mit angeblichen Investitionen in Kryptowährungen. Ein Geschädigter erstattete am Dienstag, 23.12.2025, Anzeige, nachdem er nach eigenen Angaben seit Ende August/Anfang September 2024 durch professionelle Täterkontakte zu fortlaufenden Zahlungen veranlasst worden war. Der entstandene Schaden liegt nach derzeitiger Einschätzung bei rund 800.000 Euro.
Nach dem aktuellen Ermittlungsstand wurde der Geschädigte zunächst telefonisch kontaktiert. Im weiteren Verlauf erfolgte die Kommunikation überwiegend über Messenger-Dienste. Ihm wurden hohe Gewinne in Aussicht gestellt, u. a. durch angebliche Wechselkursvorteile. Zur vermeintlichen "Unterstützung" bei den Investitionen sollte der Geschädigte zudem eine Fernzugriffssoftware installieren, wodurch die Täter Zugriff auf Onlinebanking-Vorgänge erhielten. Auszahlungen sollen trotz wiederholter Zusagen nicht erfolgt sein; stattdessen wurden fortlaufend weitere Zahlungen, etwa für "Verifizierung", "Steuern" oder "Gebühren", verlangt.
Die Kriminalpolizei Worms warnt in diesem Zusammenhang eindringlich und gibt folgende Präventionstipps:
Personen, die ähnliche Kontaktaufnahmen zu Krypto-/Online-Investments erhalten haben oder bereits Zahlungen geleistet haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalinspektion Worms zu melden: 06241 852-0 oder per E-Mail an KIWorms(at)polizei.rlp.de.
Quelle: Polizeidirektion Worms
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Opfer
- 1 Person
- Tatzeit
- 01.09.2024
- Tatort
- Worms
- Motiv
- Raub