Haftbefehl bei Grenzkontrolle in Emmerich vollstreckt
Bei einer Grenzkontrolle auf der B220 überprüfte die Bundespolizei einen 46-jährigen Polen, der per Haftbefehl wegen Betäubungsmitteldelikten gesucht wurde. Der Mann beglich die Geldstrafe von 1073,50 Euro am Automaten und setzte seine Reise fort.
Am späten Montagabend, dem 22. Dezember 2025, kontrollierte die Bundespolizei im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen einen 46-jährigen Polen auf der Bundesstraße 220 bei Emmerich. Der Reisende kam zuvor aus den Niederlanden nach Deutschland. Eine Überprüfung der Personalien in den polizeilichen Datenbeständen ergab, dass der Mann durch die Staatsanwaltschaft Osnabrück per Haftbefehl gesucht wird. Bereits im Jahr 2019 hatte das Amtsgericht Nordhorn den Mann aufgrund von Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu je 50 Euro, ersatzweise 10 Tagen Freiheitsstrafe, verurteilt. Die Bundespolizei eröffnete dem Gesuchten den Haftbefehl und begleitete ihn zum nächstgelegenen Geldautomaten, da er angab, die Geldstrafe zahlen zu können. Der Pole beglich die geforderte Geldsumme von insgesamt 1073,50 Euro (inkl. Verfahrenskosten) und durfte nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen seine Reise fortsetzen.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 46 Jahre, männlich, polnisch
- Tatort
- B220, Emmerich