Urkundenfälschung in Kehl - Einreise verweigert
Bei einer Zugkontrolle am Mittwochnachmittag flog ein 35-Jähriger wegen widersprüchlicher Ausweisdokumente auf. Da der Mann gefälschte Papiere nutzte, wurde ihm die Einreise verweigert und er nach Frankreich zurückgewiesen. Zudem gilt ein dreijähriges Verbot.
Am Mittwochnachmittag (25.03.26) kontrollierten Beamte der Bundespolizei einen Fernzug beim Sonderhalt in Kehl. Dabei wies sich ein 35-Jähriger mit einem luxemburgischen Aufenthaltstitel und einem togolesischen Reisepass aus. Beide Dokumente enthielten jedoch nicht die selben Personalien. Zur Klärung seiner Identität begleitete er die Beamten zur Dienststelle. Bei der dortigen Durchsuchung zeigte er den Beamten ein Foto eines beninischen Passes, dessen Personalien mit denen des Aufenthaltstitels übereinstimmten. Zudem führte er weitere Dokumente mit diesen Personalien mit sich. Es bestand der Verdacht der Urkundenfälschung, weshalb ihm die Einreise in das Bundesgebiet verweigert wurde. Der beninische Staatsangehörige wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen nach Frankreich zurückgewiesen und erhält ein 3-jähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot. Das gefälschte Dokument wurde sichergestellt.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 35 Jahre, männlich, beninisch
- Tatzeit
- 25.03.2026 um 12:00 Uhr
- Tatort
- Kehl