Kabeldiebstahl in Hürth - Tatverdächtiger gestoppt
Ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma beobachtete in der Nacht zu Freitag einen Diebstahl an einer Ladesäule. Polizeikräfte stoppten einen 43-Jährigen, der mit einem Kleinkraftrad flüchtete. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten Werkzeug und eine Sturmhaube.
Mitarbeiter gab entscheidenden Hinweis
Polizeikräfte haben in der Nacht zu Freitag (19. Juni) einen mutmaßlichen Kabeldieb (43) in Hürth gestoppt.
Gegen 2.50 Uhr meldete sich der Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma bei der Polizei, da er einen Diebstahl an einer Ladesäule an der Ingeborg-Bachmann-Straße vermutete. Alarmierte Polizeikräfte fuhren umgehend zu der genannten Adresse und nahmen einen Mann mit einem Kleinkraftrad auf einem Supermarktparkplatz wahr. Er habe das Zweirad aus einem Gebüsch geholt, stieg auf und fuhr in Richtung Sudetenstraße davon. Sie stellten fest, dass an einer Ladesäule ein Kabel abgetrennt wurde.
Weitere Beamtinnen und Beamte kontrollierten den Verdächtigen im Bereich der Lortzingstraße. Während der Personalienfeststellung versuchte der Mann in Richtung Horbeller Straße zu flüchten. Die Einsatzkräfte stoppten ihn erneut und durchsuchten ihn. Dabei fanden sie Werkzeug und eine Strumhaube in seinem mitgeführten Rucksack. Zudem ergaben sich für die Uniformierten Hinweise darauf, dass der nunmehr Beschuldigte ohne Fahrerlaubnis unterwegs war und das nicht-zugelassene Kleinkraftrad gestohlen sein könnte. Sie stellten Ausfallerscheinungen bei dem 43-Jährigen fest, die auf einen Drogenkonsum hindeuteten.
Die Einsatzkräfte nahmen den Polizeibekannten mit zu einer Wache, wo ein Arzt auf Anordnung eine Blutprobe entnahm. Sie stellten darüberhinaus den Rucksack samt Inhalt sowie das Kleinkraftrad sicher und fertigten Strafanzeigen. Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats 23 dauern an. (sc)
Quelle: Polizei Rhein-Erft-Kreis
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 43 Jahre, männlich
- Tatort
- Ingeborg-Bachmann-Straße, Hürth
- Motiv
- Raub