Nach Gutachten: 16-Jährige hatte doch die richtige Fahrerlaubnis für ihr Moped
Die Polizei hatte nach dem Unfall zunächst angenommen, das Moped sei getunt und die Fahrerin ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs gewesen. Ein Sachverständiger der DEKRA konnte das nicht bestätigen.
Die 16-jährige Fahrerin eines Mopeds, die bei einem Unfall auf der Staatsstraße 51 schwer verletzt wurde, hatte doch die richtige Fahrerlaubnis. Das ergab eine technische Begutachtung durch einen Sachverständigen der DEKRA.
Die Polizei hatte zunächst den Anfangsverdacht gehabt, dass das Moped durch Umbauten leistungsgesteigert und die Fahrerlaubnis der Jugendlichen deshalb nicht ausreichend gewesen sei. Das Kleinkraftrad wurde sichergestellt und untersucht.
Nach dem Ergebnis der Ermittlungen konnte nicht festgestellt werden, dass das Kleinkraftrad leistungssteigernd verändert worden war. Der Anfangsverdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie eines Erlöschens der Betriebserlaubnis hat sich nicht bestätigt.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizeidirektion Leipzig
Tatdetails
- Tatort
- Staatsstraße 51, Borna