Körperverletzung und Widerstand in Oldenburg — Frau geschlagen
Am Samstag kam es in Oldenburg zu einer Körperverletzung, bei der eine Frau verletzt wurde. Der zunächst flüchtige Täter konnte wenig später von der Polizei gestellt werden und leistete dabei Widerstand.
Etwa zwei Stunden später fiel Polizeibeamten in der Innenstadt eine Person auf, auf die die Beschreibung zutraf. Diese Person war den Beamten bereits aus vorherigen Einsätzen bekannt. Auf dem Schlossplatz konnte der Mann schließlich durch die Beamten kontrolliert werden.
Beim Ansprechen zeigte sich der Mann aggressiv und sprunghaft in seinem Verhalten. Während der weiteren Klärung trat der Tatverdächtige wiederholt nah an die Beamten heran und gestikulierte mit den Armen. Einer Aufforderung, dieses Verhalten zu unterlassen, kam er nicht nach. Plötzlich griff der 28-Jährige nach dem Hals eines Beamten, woraufhin er zu Boden gebracht wurde. Hierbei wurde ein Beamter an der Hand verletzt. Der Tatverdächtige leistete weiterhin Widerstand und versuchte sich zu lösen.
Schließlich konnte der Mann am Boden fixiert werden. Aufgrund einer Alkoholisierung wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg und Anordnung des Amtsgerichtes eine Blutprobe auf der Dienststelle entnommen. Zudem erfolgte aufgrund seines Gesundheitszustandes eine zwangsweise Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik.
Gegen den Tatverdächtigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.(419343)
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 28 Jahre, männlich
- Opfer
- 1 Person, 30 Jahre, weiblich
- Tatzeit
- 11.04.2026 um 13:00 Uhr
- Tatort
- Peterstraße, Oldenburg