Zoll prüft Transport-Depots - die Fahnder entdecken 17 Fälle von Schwarzarbeit, sechs Mal fehlt die Arbeitserlaubnis
59 Zöllner befragten 144 Beschäftigte in Depots der Metropolregion. Fünf Unternehmen zahlen keine Sozialversicherungsbeiträge, in sechs Fällen arbeiten Ausländer ohne die nötige Genehmigung.
In den Depots verschiedener Kurierdienste stießen Zöllner auf insgesamt 17 Fälle von Unregelmäßigkeiten.
Am Mittwoch beteiligte sich die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Nürnberg an der bundesweiten Prüfung im Speditions-, Transport- und Logistikgewerbe. 59 Zöllnerinnen und Zöllner befragten 144 Beschäftigte und nahmen in vier Fällen Geschäftsunterlagenprüfungen vor.
Fünfmal gehen die Fahnder von nicht abgeführten Sozialversicherungsbeiträgen aus, sechsmal beschäftigen die Firmen Ausländer illegal. Weitere sechs Verstöße betreffen etwa die Sofortmeldung zur Sozialversicherung oder die Mitführungspflicht von Ausweisdokumenten.
Nun gleichen die Ermittler die erhobenen Daten mit Lohn- und Finanzbuchhaltung der Unternehmen ab. Parallel kontrollierte die FKS mit fünf Beschäftigten gemeinsam mit der Bayerischen Polizei Schwerpunkttransporte im Straßenverkehr.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Hauptzollamt Nürnberg
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Tatort
- Nürnberg