Staatsschutzdelikte in München - Hitlergruß und NS-Symbole
Ein 20-Jähriger wurde am Gärtnerplatz rassistisch beleidigt, der Täter zeigte zudem einen Hitlergruß. Die Polizei nahm den 43-jährigen Deutschen fest. Am israelischen Generalkonsulat zeigte ein 31-jähriger Iraner eine NS-Geste und wurde ebenfalls festgenommen.
Im Zeitraum von Dienstag, 02.06.2026, 18:40 Uhr, bis Mittwoch, 03.06.2026, gegen 22:30 Uhr, kam es zu mehreren staatsschutzrelevanten Delikten im Stadtgebiet München.
Fall 1:
Am Mittwoch, 03.06.2026, gegen 22:30 Uhr, befand sich ein 20-Jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München im Bereich des Gärtnerplatzes. Dort wurde er von einem zu dem Zeitpunkt unbekannter Täter rassistisch beleidigt. Zudem zeigte der Täter eine Geste mit Bezug zum Nationalsozialismus.
Ein Passant informierte daraufhin den Polizeinotruf 110. Die eingesetzte Polizeistreife konnte den Täter, einen 43-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis Freising, vor Ort antreffen und festnehmen.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.
Der 43-Jährige wurde unter anderem wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen und wegen Volksverhetzung angezeigt.
Quelle: Polizeipräsidium München
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 43 Jahre, männlich
- Opfer
- 1 Person, 20 Jahre, männlich
- Tatort
- Gärtnerplatz, München
- Motiv
- Hass