Falscher Kommissar lockt eine 75-Jährige mit Unfall-Masche ans Telefon und lässt Bargeld übergeben - Beute fünfstellig
Am Telefon hielt ein angeblicher Kommissar die 75-Jährige rund zwei Stunden lang hin, bis sie einen Teil der geforderten 50.000 Euro übergab. Erst als sich die echte Tochter meldete, flog der Betrug auf.
Eine angebliche Notoperation nach einem schweren Unfall sollte eine 75-Jährige aus Sindelfingen mit Bargeld bezahlen - bezahlt hat sie einen Betrüger.
Gegen 18.20 Uhr meldete sich am Dienstagabend ein vermeintlicher Kriminalhauptkommissar. Seine Geschichte: Die Tochter der Frau sei in einen schweren Unfall verwickelt gewesen, eine beteiligte schwangere Frau schwer verletzt und brauche eine Notoperation. Da diese nicht krankenversichert sei, müsse die Tochter die Kosten tragen - 50.000 Euro.
Die Angerufene konnte nur einen Bruchteil der Summe aufbringen. Etwa zwei Stunden später übergab sie das Bargeld einem Mann. Während der gesamten Zeit hielt der Anrufer, später eine angebliche Tochter, das Gespräch aufrecht.
Als sich zufällig die echte Tochter meldete, flog der Betrug auf. Mutter und Tochter erstatteten gemeinsam Anzeige.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 1 Person, 75 Jahre, weiblich
- Tatort
- Sindelfingen