Warenkreditbetrug in Dessau-Roßlau - Amphibienfahrzeug

Nach dem Kauf eines Amphibienfahrzeugs über eine Online-Plattform wurde ein 65-Jähriger durch gefälschte Zollgebühren um insgesamt 9.050 Euro betrogen. Trotz mehrfacher Zahlungen blieb die Lieferung aus, weshalb nun nach den Tätern gesucht wird.

Dessau-RoßlauSachsen-AnhaltVeröffentlicht am
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Der 65-jährige Geschädigte erschien am 17.03.2026 auf der hiesigen Dienststelle, um einen Betrug anzuzeigen. Er gab an sich am 29.01.2026 über eine Verkaufsplattform über ein Amphibienfahrzeug informiert zu haben. Kurz darauf sei er über WhatsApp von einer bislang unbekannten Person kontaktiert worden, die ihm weitere Informationen zu dem Fahrzeug übermittelte. Am 02.02.2026 habe er das Fahrzeug zu einem Preis von 650 Euro erworben. Am 10.02.2026 sei er erneut von derselben Telefonnummer über WhatsApp kontaktiert worden und habe eine Sendungsverfolgungsnummer erhalten, über die er den angeblichen Standort des Fahrzeuges nachvollziehen könne. Am 14.02.2026 sei er aufgefordert worden Zollgebühren in Höhe ca.1.100 Euro zu begleichen. In den darauffolgenden Tagen habe er vier weitere Zahlungsaufforderungen in einer Gesamthöhe von etwa 7300 Euro erhalten. Alle Zahlungsaufforderungen wurden durch den Geschädigten beglichen, das Fahrzeug erhielt er jedoch nicht.

Quelle: Polizei Sachsen-Anhalt