Hasskriminalität in Hamburger S-Bahn — homophober Angriff

HamburgVeröffentlicht am
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Tatzeit: 16.05.2026, 05:38 Uhr

Tatort: Hamburg-Neustadt, Jungfernstieg, S-Bahn (S3)

Nachdem am frühen Samstagmorgen zwei Personen in einer S-Bahn mutmaßlich homophob motiviert beleidigt und geschlagen wurden, bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung.

Den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei zufolge fuhren ein 29-jähriger Mann und eine 30-jährige Transperson mit der S3 vom Hauptbahnhof in Richtung Pinneberg, als sie kurz vor der Haltestelle Jungfernstieg von einem Mann:

auf Deutsch mit russischem Akzent angesprochen wurden. Nachdem der Unbekannte beide homophob beleidigt und obszöne Gesten gemacht hatte, schlug er ihnen unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Die Geschädigten verließen die S-Bahn an der Station Jungfernstieg und informierten von dort die Polizei. Der Angreifer verblieb im Zug.

Die beiden Verletzten verspürten Schmerzen, eine medizinische Behandlung vor Ort war jedoch nicht erforderlich.

Die Ermittlungen werden nun vom für Hasskriminalität zuständigen Staatsschutz (LKA 73) geführt und dauern an.

Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben und/oder anderweitig Hinweise zu dem Täter geben können, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

Zim.

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Quelle: Polizei Hamburg

Tatdetails

Tatverdächtige
1 Person, männlich
Opfer
2 Personen, 29 Jahre, männlich
Tatzeit
16.05.2026 um 05:38 Uhr
Tatort
Jungfernstieg, Neustadt, Hamburg
Motiv
Hass

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