Schwere Brandstiftung in Chemnitz
Brennender Sperrmüll vor einem Mehrfamilienhaus löste in der Nacht zu Mittwoch einen Einsatz aus, bei dem Rauch in eine Wohnung zog. Ein 36-jähriger Bewohner kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus, zudem entstand ein Sachschaden.
In der Nacht zu Mittwoch kamen Polizei und Feuerwehr wegen eines Brandes vor einem Mehrfamilienhaus in der Straße Usti nad Labem zum Einsatz. Ein Anwohner (58) hatte den brennenden Sperrmüll vor dem Haus bemerkt und gesehen, wie sich zwei unbekannte Personen vom Brandort entfernten. Daraufhin verständigte der 58-Jährige den Notruf. Alarmierte Kameraden der Feuerwehr löschten die Flammen. Der Rauch war jedoch in eine angrenzende Wohnung des Mehrfamilienhauses gezogen, weshalb ein Bewohner (36) mit dem Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Die Fassade des Hauses ist durch das Feuer beschädigt worden. Der entstandene Sachschaden wird auf einen vierstelligen Betrag geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung aufgenommen. Ein erster Verdacht richtet sich gegen zwei Jugendliche(m/14, m/15, beide deutsch).
Quelle: Polizeidirektion Chemnitz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen, 14-15 Jahre, männlich, deutsch
- Opfer
- 1 Person, 36 Jahre, männlich
- Tatzeit
- 29.04.2026 um 01:15 Uhr
- Tatort
- Usti nad Labem, Kappel, Chemnitz
- Schaden
- 3,0k €