Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Waffenfund in Paderborn
Bei einer Personenkontrolle am Freitagnachmittag wurde ein 23-Jähriger festgenommen, nachdem er sich massiv gegen die Fixierung wehrte. In seiner Kleidung fanden Beamte eine geladene halbautomatische Schusswaffe sowie ein Messer. Verletzt wurde niemand.
Beamte der Bundespolizei haben am Freitagnachmittag (06. März) bei einer Personenkontrolle eine geladene Schusswaffe gefunden.
Der 23-jährige Mann verhielt sich während der Kontrolle im Bahnhof Paderborn zunehmend verbal aggressiv und folgte nicht den Anweisungen der Beamten der Bundespolizei. Er händigte den Beamten zwar freiwillig ein Tierabwehrspray aus, versuchte dann jedoch sich der weiteren Kontrolle zu entziehen. Da er sich gegen die einfache Fixierung seines Armes dann zur Wehr setzte, wurde er schlussendlich komplett zu Boden gebracht, um das Anlegen der Handschellen zu ermöglichen. Bei der anschließenden Durchsuchung der Person wurde in eine Jackentasche eine geladene halbautomatische Schusswaffe samt 4 Patronen Munition und im Hosenbund ein Messer aufgefunden. Ebenfalls führte der Deutsche verschreibungspflichtige Medikamente mit sich. Bei der Verbringung zur Dienststelle beleidigte der alkoholisierte Mann die eingesetzten Beamten als "Bastarde". Im Rahmen der eingeleiteten Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und illegalem führen kurzer halbautomatischer Waffen wurden eine Blutprobe durch einen Arzt durchgeführt. Die Medikamente und Waffen wurden sichergestellt.
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 23 Jahre, männlich, deutsch
- Tatzeit
- 06.03.2026 um 12:00 Uhr
- Tatort
- Paderborn