Unbekannter gibt sich als Geschäftsführer aus und fordert Krypto-Zahlung - Lebensmittelhersteller erkennt Betrug
Ein angeblicher Vermittler forderte eine Provision über ein Kryptowährungskonto für einen scheinbar lukrativen Geschäftsabschluss. Der Hersteller brach den Kontakt ab und erstattete Anzeige, es floss kein Geld.
Ein Lebensmittelhersteller aus dem Oberallgäu hat einen Betrugsversuch rechtzeitig erkannt und Anzeige erstattet, bevor ein Schaden entstand.
Ein bislang unbekannter Interessent meldete sich mit einer scheinbar realistischen Bestellanfrage im Wert von mehreren hunderttausend Euro. Im weiteren Verlauf forderte der vermeintliche Vermittler eine Zahlung über ein Kryptowährungskonto als Provision.
Misstrauisch wurde der Unternehmer, weil der angebliche Großabnehmer nicht die übliche Routine für derartige Geschäfte zu haben schien. Die Kriminalpolizeiinspektion Kempten ermittelte, dass der Täter sich als Geschäftsführer eines bekannten Traditionsunternehmens aus der Schweiz ausgab - diese Identität war falsch.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Polizeipräsidium Schwaben Süd/West
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Opfer
- 1 Person
- Tatort
- Oberallgäu
- Motiv
- Raub