Faustschlag nach LGBTIQ-feindlichen Beleidigungen in München
Nach LGBTIQ*-feindlichen Beleidigungen schlug ein 24-Jähriger einem 23-Jährigen im Untergeschoss des Karlsplatzes mit der Faust ins Gesicht und verletzte ihn. Er wurde vorläufig festgenommen und wegen Körperverletzung und Beleidigung angezeigt.
Am Donnerstag, 23.01.2025 gegen 01:00 Uhr, befanden sich zwei 23-Jährige, einer mit Wohnsitz Berlin und der andere mit Wohnsitz in München, an der Tramhaltestelle Sonnenstraße. Ein ihnen unbekannter Mann sprach die beiden an und beleidigte sie verbal mit LGBTIQ*-feindlichem Inhalt. Daraufhin begab sich der Täter in das Untergeschoss des Karlsplatzes und die beiden folgten ihm. Dort schlug der Täter dem 23-Jährigen aus München mit der Faust ins Gesicht, wodurch dieser verletzt wurde.
Der 23-Jährige informierte den Polizeinotruf 110. Von einer Streife der Polizeiinspektion 11 (Altstadt) wurde der Tatverdächtige, ein 24-jähriger mit Wohnsitz in München, angetroffen. Er wurde vorläufig festgenommen und zu Boden gebracht, weil weiterhin versuchte, die beiden 23-Jährigen anzugreifen.
Der 24-Jährige wurde wegen einer vorsätzlichen Körperverletzung und einer Beleidigung angezeigt. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.
Das Kriminalfachdezernat 4 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Quelle: Polizeipräsidium München
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 24 Jahre, männlich
- Opfer
- 2 Personen, 23 Jahre, männlich
- Tatort
- Karlsplatz, Altstadt, München
- Motiv
- Hass