Verkehrskontrolle in Kiel - 28 Verstöße gegen Handyverbot und Gurtpflicht
Bei einer Verkehrskontrolle auf der Kaistraße und der Rathausstraße stellten die Beamten knapp 30 Verstöße fest: 16 Fahrer nutzten während der Fahrt ihr Handy, 12 waren nicht angeschnallt. Gegen alle wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Donnerstag führten Beamtinnen und Beamte des 2. Reviers Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt auf nicht angelegte Sicherheitsgurte sowie Nutzung von Handys am Steuer in ihrem Zuständigkeitsbereich durch und stellten hierbei knapp 30 Verstöße fest.
Insgesamt 16 Fahrerinnen und Fahrer nutzten während der Fahrt ihr Handy, 12 weitere waren nicht angeschnallt. Gegen alle leiteten die Einsatzkräfte Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Kontrolliert wurde im Zeitraum von 13:30 Uhr bis 18:30 Uhr in der Kaistraße in Höhe der Gablenzbrücke sowie in der Rathausstraße in Höhe des Hiroshimaparks. Die Dienststellen der Polizeidirektion Kiel werden auch in Zukunft gleichartige Kontrollen durchführen.
Ablenkung am Steuer verringert die Aufmerksamkeit auf das Verkehrsgeschehen und verlängert die Reaktionszeit. Wer bei 50 Km/h nur zwei Sekunden auf sein Handy schaut, ist fast 30 Meter im "Blindflug" unterwegs. Das sind 30 Meter, die als Reaktions- und Bremsweg fehlen können. Die Nutzung des Handys während der Fahrt erhöht das Unfallrisiko um mindestens das Vierfache. Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang an die Vernunft aller Fahrerinnen und Fahrer, auch vor dem Hintergrund der eigenen Sicherheit.
Die Landespolizei hat die Gurtpflicht bei ihrer Verkehrssicherheitsarbeit stets im Blick und möchte Verkehrsteilnehmer für das Thema sensibilisieren. Die passiven Sicherheitssysteme moderner Kraftfahrzeuge (Airbag, Gurt, Gurtstraffer etc.) können nur im Zusammenwirken optimal funktionieren, um größtmöglichen Schutz der Insassen zu bieten. Sicherheitsgurte retten Leben. Die Schwere der Unfallfolgen bzw. ob ein Fahrzeuginsasse unverletzt bleibt oder stirbt, hängt oftmals davon ab, ob ein Sicherheitsgurt angelegt war oder nicht.
Matthias Arends
Quelle: Polizeidirektion Kiel
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 28 Personen
- Tatort
- Kaistraße, Kiel