Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Mönchengladbach

Während eines Streits am Freitagabend sprühte eine 25-Jährige Pfefferspray auf zwei Männer. Bei der anschließenden Festnahme aufgrund eines Haftbefehls leistete sie Widerstand, wobei eine Beamtin leichte Verletzungen erlitt und versorgt wurde.

MönchengladbachNordrhein-WestfalenVeröffentlicht am
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Am Freitagabend, 6. März 2026, gegen 21 Uhr ist die Polizei im Einsatz gewesen, um in Wickrath einen Streit zwischen einer 25-Jährigen und zwei Männern zu schlichten. Die Frau sprühte bei der Auseinandersetzung Pfefferspray in Richtung der beiden Männer.

Bei der Überprüfung ihrer Personalien zeigte sich, dass gegen die Frau ein offener Haftbefehl aufgrund einer Ersatzfreiheitsstrafe vorlag. Sie wirkte auf die eingesetzten Beamten stark alkoholisiert. Ein freiwilliger Atemalkoholtest verlief positiv. Zudem wehrte sich die 25-Jährige vehement körperlich gegen die polizeilichen Maßnahmen und beleidigte die Beamten. Eine Beamtin erlitt dabei leichte Verletzungen.

Um weitere Straftaten zu verhindern, brachten die Polizisten die 25-Jährige ins Polizeigewahrsam. Dort entnahm ihr ein Arzt eine Blutprobe.

Am darauffolgenden Morgen zahlte die Frau nach Ausnüchterung und Gemütsberuhigung die Ersatzfreiheitsstrafe und durfte das Gewahrsam verlassen. Die Polizei schrieb neue Strafanzeigen gegen sie wegen gefährlicher Körperverletzung und des Widerstandes gegen die Beamten. (at)

Quelle: Polizei Mönchengladbach