Türke (24) will trotz Einreiseverbots nach Deutschland und wird in die Schweiz zurückgewiesen
Vor einem Monat war der Mann in die Türkei abgeschoben worden, die Ausländerbehörde verhängte ein Einreiseverbot für 30 Monate. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein.
Ein 24-jähriger türkischer Staatsangehöriger wollte am Samstagabend mit dem Fernreisezug nach Deutschland reisen. Am Badischen Bahnhof in Basel geriet er in eine Kontrolle der Bundeszollverwaltung.
Bei der Überprüfung des türkischen Reisepasses stellte sich heraus, dass der Mann vor einem Monat in die Türkei abgeschoben worden war. Die Ausländerbehörde hatte in dem Zuge ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für 30 Monate verhängt und ihn zur Fahndung ausgeschrieben.
Die Bundespolizei übernahm die weitere Bearbeitung und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz ein. Anschließend wies sie den Mann in die Schweiz zurück.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 24 Jahre, männlich, türkisch
- Tatort
- Basel