Zivilstreife will Fiat kontrollieren - Frontalzusammenstoß mit vier Verletzten und 15.000 Euro Schaden

Beim Wendemanöver mit Blaulicht kollidierte der Streifenwagen mit dem entgegenkommenden Fiat. Der 21-jährige Fahrer hatte keine Fahrerlaubnis und stand unter Drogeneinfluss.

ErfurtThüringenVeröffentlicht am
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Zwei Autos sind am Dienstagnachmittag in der August-Röbling-Straße frontal zusammengestoßen, als Polizeibeamte einen Fiat kontrollieren wollten. Vier Menschen wurden verletzt.

Kurz nach 16:00 Uhr befuhren die Beamten in einem zivilen Streifenwagen die Straße aus Richtung Bernauer Straße. Um den entgegenkommenden Fiat zu stoppen, schalteten sie das Blaulicht ein und wechselten auf die Gegenfahrspur. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es zum Zusammenstoß.

Beide Polizisten sowie der 21-jährige Fiat-Fahrer und seine Beifahrerin wurden verletzt und kamen in Krankenhäuser. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Zudem ergaben sich Anhaltspunkte für eine Beeinflussung durch berauschende Mittel. Der Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zum genauen Hergang dauern an.

Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Landespolizeiinspektion Erfurt