ROADPOL-Kontrollen bei Koblenz - über 700 Fahrzeugführer geprüft
Bei der ROADPOL-Kontrollwoche im Raum Koblenz überprüfte die Polizei über 700 Fahrzeugführer. Dabei stellte sie 185 Fälle verbotener Handynutzung und knapp 80 Gurtverstöße fest. Dreimal wurde unter Drogeneinfluss gefahren, fünfmal ohne Fahrerlaubnis.
In der Zeit vom 06. bis zum 12.10.25 wurden im Präsidialbereich Koblenz im Rahmen des ROADPOL- Konzepts "focus on the road" umfangreiche Kontrollmaßnahmem durchgeführt. ROADPOL steht für "European Roads Policing Network". Dabei handelt es sich um eine Nicht-Regierungsorganisation, hervorgegangen aus einem Zusammenschluss von Verkehrspolizeien der Mitgliedsländer der Europäischen Union. Hauptziel von ROADPOL ist es, die Zahl der Toten und Schwerverletzten auf europäischen Straßen zu reduzieren, die sogenannte Vision Zero. Im o.g. Zeitraum wurden knapp über 700 Fahrzeugführer kontrolliert. Einen Großteil der festgestellten Verstöße stellte die verbotene Handynutzung im Rahmen der Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr dar (185 Fälle). Dazu kamen knapp 80 Verstöße aufgrund des Nicht-Anlegens des Sicherheitsgurts. In drei Fällen wurden Anzeigen gefertigt aufgrund der Teilnahme am Straßenverkehr unter dem Einfluss berauschender Mittel (§24a StVG). Fünfmal wurde ohne erforderliche Fahrerlaubnis am Straßenverkehr teilgenommen, bei vier kontrollierten Fahrzeugen war die Beriebserlaubnis erloschen.
Quelle: Polizeipräsidium Koblenz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 12 Personen
- Tatort
- Koblenz