Unfallflucht und Nötigung in Mannheim — Radfahrer drängt Rollstuhlfahrerin ab
Am Freitagabend war eine 65-Jährige mit ihrem Elektrorollstuhl auf dem Gehweg der Hauptstraße in Richtung Ilvesheim unterwegs. Auf Höhe der Einmündung zur St-Peter-und-Paulstraße, unweit der katholischen Kirche, kam ihr gegen 18 Uhr ein Mann auf einem Fahrrad entgegen. Obwohl der Mann dort gar nicht fahren durfte, machte der Unbekannte keine Anstalten, vom Gehweg auf die Fahrbahn zu wechseln oder gar auszuweichen. Dadurch war die Frau gezwungen, etwas nach rechts auszuweichen, wo sie mit einem Begrenzungspfosten zusammenstieß. Es entstand ein geringer Sachschaden, der auf 150 Euro geschätzt wird. Die 65-Jährige blieb unverletzt. Obwohl sie den Radfahrer aufforderte, stehen zu bleiben, fuhr dieser einfach weiter. Der Unfallverursacher soll zwischen 50 und 60 Jahre alt gewesen sein, war schlank und zwischen 180 und 185 cm groß. Er hatte weiße, gut 5 cm lange Haare und trug einen Oberlippen-/Kinnbart. Zu dem Fahrrad liegt bislang keine detaillierte Beschreibung vor. Der Polizeiposten Mannheim-Feudenheim ermittelt nun wegen Unfallflucht und Nötigung.
Quelle: Polizeipräsidium Mannheim
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 50-60 Jahre, männlich
- Opfer
- 1 Person, 65 Jahre, weiblich
- Tatzeit
- 07.08.2026 um 18:00 Uhr
- Tatort
- Hauptstraße, Mannheim
- Schaden
- 150 €