Betrugsversuch an Seniorin in Chemnitz-Gablenz vereitelt
Eine Seniorin erhielt einen Anruf, in dem ihr ein Unfall ihrer Tochter mit einem getöteten Kind vorgetäuscht wurde. Sie sollte 85000 Euro als Kaution abheben und übergeben.
(1228) Einer aufmerksamen Bankmitarbeiterin ist es zu verdanken, dass das Vermögen einer gutgläubigen Seniorin nicht in die Hände von Betrügern wanderte. Die Seniorin erhielt am gestrigen Mittwoch in den Vormittagsstunden einen Anruf, in welchem ihr suggeriert wurde, dass ihre Tochter einen Verkehrsunfall verursacht hätte. Bei diesem Verkehrsunfall sei ein Kind verletzt worden und auf dem Weg ins Krankenhaus verstorben. Als Kaution sollte die ältere Frau nun für ihre Tochter 85.000 Euro zahlen und an einen Abholer übergeben. Im Glauben an das ihr Geschilderte ging die Rentnerin in eine Filiale der Sparkasse, um Bargeld abzuheben. Eine Bankmitarbeiterin erkannte den Betrugsversuch und rief die Polizei. Dank der aufmerksamen und umsichtigen Mitarbeiterin kam es zu keiner Geldübergabe.
Quelle: Polizeidirektion Chemnitz
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 2 Personen
- Opfer
- 1 Person, weiblich
- Tatort
- Gablenz, Chemnitz