Urteile nach Millionenbetrug mit gefälschten Gerichtsrechnungen rechtskräftig — BGH verwirft Revisionen
Der Bundesgerichtshof bestätigte die Haftstrafen gegen drei Männer, die seit 2020 mehr als 150.000 gefälschte Gerichtsrechnungen verschickt hatten.
Drei Männer sind nach einem bundesweiten Betrug mit gefälschten Gerichtskostenrechnungen rechtskräftig verurteilt. Der Bundesgerichtshof verwarf ihre Revisionen.
Die Männer waren Teil einer international agierenden Bande, die seit September 2020 mehr als 150.000 gefälschte Rechnungen für Handelsregistereintragungen verschickte. 3.000 Unternehmen und Vereine überwiesen jeweils einen hohen dreistelligen Betrag. Insgesamt entstand ein Schaden von 2,7 Millionen Euro.
Das Landgericht Detmold hatte einen 45-jährigen Deutschen zu vier Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt, einen 49-jährigen Letten zu vier Jahren und drei Monaten und einen 67-jährigen Esten zu drei Jahren und drei Monaten.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Polizei Mettmann
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 3 Personen, 45, 49, 67 Jahre, männlich, deutsch, lettisch, estnisch
- Opfer
- 3000 Personen
- Tatzeit
- 07.08.2026
- Tatort
- Detmold
- Motiv
- Raub
- Schaden
- 2,7 Mio. €