Sexuelle Belästigung und Beleidigung im Münchner Hauptbahnhof
Am Samstag (20. Juni) ist es im Münchner Hauptbahnhof zu zwei strafrechtlich relevanten Vorfällen gekommen. Am Vormittag soll ein 59-jähriger Deutscher ohne festen Wohnsitz eine Mitarbeiterin der Deutschen Bahn sexuell belästigt und sie sowie einen weiteren Beschäftigten ausländerfeindlich beleidigt haben. Am Abend kam es im S-Bahn-Bereich zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen drei Personen. Die Bundespolizei hat in beiden Fällen Ermittlungen eingeleitet.
Mitarbeiterin der Deutschen Bahn sexuell belästigt
Gegen 10:30 Uhr informierte die Leitstelle der Deutschen Bahn Sicherheit die Bundespolizei über eine aggressive Person im Reisezentrum des Münchner Hauptbahnhofs. Nach bisherigem Ermittlungsstand beleidigte ein 59-jähriger Deutscher ohne festen Wohnsitz eine 52-jährige rumänische Staatsangehörige sowie einen 24-jährigen deutschen Staatsangehörigen ausländerfeindlich. Beide sind Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit und waren im Reisezentrum eingesetzt. Im weiteren Verlauf soll der Mann der 52-Jährigen an die Brust gefasst und dabei eine abfällige Bemerkung geäußert haben. Die Bundespolizei leitete Ermittlungen wegen sexueller Belästigung und Beleidigung ein. Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige auf freien Fuß entlassen.
Quelle: Bundespolizeidirektion München
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 59 Jahre, männlich, deutsch
- Opfer
- 2 Personen, 52 Jahre, weiblich, rumänisch
- Tatzeit
- 20.06.2026 um 10:30 Uhr
- Tatort
- München