Falscher Software-Support betrügt 76-Jährige in Heidelberg - 500 Euro Schaden
Nach einer Pop-up-Nachricht meldete sich eine 76-Jährige beim angeblichen Software-Support. Der Anrufer verschaffte sich mit der Behauptung, ihr Tablet sei infiziert und ihre Kontodaten im Darknet veröffentlicht, per Fernzugriff Zugriff auf das Gerät.
Am Dienstagmittag erhielt eine 76-jährige Frau aus dem Heidelberger Stadtteil Kirchheim eine Pop-up-Nachricht auf ihrem Tablet. Darin wurde sie aufgefordert, sich unter einer angegebenen Telefonnummer beim angeblichen Software-Support zu melden.
Bei dem Telefonat teilte ihr ein vermeintlicher Support-Mitarbeiter mit, dass ihr Tablet mit einer Schadsoftware infiziert sei. Diese habe dazu geführt, dass ihre Kontodaten im Darknet veröffentlicht wurden. Zudem wären bereits unbefugte Abbuchungen von ihrem Bankkonto vorgenommen worden. Um diese Transaktionen rückgängig zu machen, sei ein Fernzugriff durch den Mitarbeiter auf ihr Tablet erforderlich.
Die Frau folgte den Anweisungen des Anrufers und ermöglichte ihm durch das Herunterladen eines Programms den Zugriff auf ihr Gerät. Dadurch erlangte die bislang unbekannte Täterschaft Kontrolle über das Tablet. Es entstand ein finanziellen Schaden in Höhe von 500 Euro.
Das Polizeirevier Heidelberg-Mitte nahm die Ermittlungen auf.
Die Polizei rät generell bei Nachrichten von Microsoft und anderen Softwareherstellern:
Weitere Informationen wie Sie sich und Ihre Verwandten gegen diese und andere Betrugsmaschen schützen können, finden sie auch online:https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/falsche-microsoft-mitarbeiter/
Quelle: Polizeipräsidium Mannheim
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person
- Opfer
- 1 Person, 76 Jahre, weiblich
- Tatort
- Kirchheim, Heidelberg
- Schaden
- 500 €