Türke (28) reist mit gefälschter litauischer Identitätskarte ein und wird verurteilt
Der Mann zeigte an der Tram-Haltestelle nur ein Foto der Karte. Das Amtsgericht verurteilte ihn zu 60 Tagessätzen, danach schoben ihn die Beamten nach Frankreich ab.
Ein Foto einer litauischen Identitätskarte reichte nicht: Bei der Kontrolle an der Tram D Haltestelle beim Bahnhof flog die Fälschung auf.
Am 9. September 2026 kontrollierten Beamte der Bundespolizei den 28-jährigen türkischen Staatsangehörigen, der zuvor von Frankreich nach Deutschland gereist war. Weitere Dokumente, die ihn zur Einreise und zum Aufenthalt berechtigt hätten, konnte er nicht vorlegen. Bei den weiteren Maßnahmen fanden die Beamten die Identitätskarte im Original sowie einen ebenfalls gefälschten litauischen Führerschein.
Da der Beschuldigte keinen Wohnsitz in Deutschland hatte, beantragte die Staatsanwaltschaft Offenburg das beschleunigte Verfahren. Am 10. September verurteilte ihn das Amtsgericht Offenburg wegen Urkundenfälschung zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen. Anschließend wiesen ihn die Beamten nach Frankreich zurück.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Bundespolizeiinspektion Offenburg
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 28 Jahre, männlich, türkisch
- Tatort
- Kehl