Durchsuchungen in JVA Rheinbach: Acht Bedienstete sollen Handys und Drogen geschmuggelt haben
Die Beschuldigten sollen gegen Bezahlung verbotene Gegenstände in den Vollzug gebracht haben. Rund 60 Kräfte waren im Einsatz.
Wegen des Verdachts der Amtsdelikte haben Polizeikräfte am Dienstagmorgen acht Wohnungen und Räume der Justizvollzugsanstalt Rheinbach durchsucht.
Fünf männliche und drei weibliche Justizbedienstete im Alter von 28 bis 59 Jahren stehen im Verdacht, gegen Bezahlung verbotene Gegenstände wie Mobiltelefone und Betäubungsmittel in den Vollzug gebracht und Häftlingen überlassen zu haben. Die Ermittlungen gehen auf Anzeigen der Anstaltsleitung zurück. Es wird auch gegen aktuelle und ehemalige Inhaftierte ermittelt.
Rund 60 Einsatzkräfte durchsuchten ab 07:30 Uhr die Wohnungen in Köln, Euskirchen, Rheinbach, Siegburg, im Landkreis Mayen-Koblenz und im Landkreis Neuwied. Ziel war die Sicherstellung von Mobiltelefonen, Schriftstücken und Beweismitteln. Die Durchsuchungen stehen in keinem Zusammenhang mit dem Ermittlungskomplex in der JVA Euskirchen. Die Ermittlungen dauern an.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Polizei Bonn
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 8 Personen, 28, 32, 32, 35, 38, 43, 45, 59 Jahre
- Tatzeit
- 14.07.2026 um 07:30 Uhr
- Tatort
- Rheinbach