Körperverletzung und sexuelle Nötigung in Regionalexpress bei Bernau
In einem Regionalexpress kam es zu einer sexuellen Nötigung, bei der ein Mann eine 49-Jährige unsittlich berührte. Als die Frau reagierte, schlug und trat er auf sie ein und setzte dabei zusätzlich seinen Rucksack als Waffe gegen sie ein.
Dienstagnachmittag nahm die Bundespolizei einen Mann vorläufig fest, nachdem dieser eine Reisende in einem Regionalexpress der Linie 3 zwischen den Bahnhöfen Eberswalde und Bernau sexuell genötigt und anschließend mit Fäusten, Tritten und einem Rucksack geschlagen haben soll.
Gegen 14 Uhr soll der Mann eine Reisende unsittlich berührt und dadurch sexuell genötigt haben. Auf das Fehlverhalten angesprochen, schlug und trat er auf die 49-Jährige ein und verwendete dafür auch seinen mitgeführten Rucksack. Eine Zeugin bemerkte den Sachverhalt und unterstützte die Angegriffene. Dabei stieß der Mann auch die Helferin weg. Eine medizinische Versorgung lehnen beide Frauen ab.
Alarmierte Einsatzkräfte der Bundespolizei stellten den Deutschen auf dem Bahnsteig des Bahnhofs Bernau und nahmen ihn vorläufig fest.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung, der gefährlichen Körperverletzung sowie der sexuellen Nötigung gegen den 18-jährigen Polizeibekannten ein.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Einsatzkräfte diesen auf freien Fuß.
Quelle: Bundespolizeidirektion Berlin
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 18 Jahre, männlich, deutsch
- Opfer
- 2 Personen, weiblich
- Tatzeit
- 14.04.2026 um 14:00 Uhr
- Tatort
- Bernau bei Berlin
- Motiv
- Sexuell