Betrug durch falsche Polizeibeamte in Stralsund

Durch perfide Telefonate täuschten Betrüger eine Frau und erlangten so ihre EC-Karten samt PIN-Codes. Die Täter hoben daraufhin in Brandenburg unberechtigt Geld ab und tätigten Einkäufe, wodurch ein Schaden von 2.500 Euro entstand.

StralsundMecklenburg-VorpommernVeröffentlicht am
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Im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund sind am gestrigen Tag (25. März 2026) mehrere Hinweise zu Betrugsversuchen durch sogenannte "falsche Polizeibeamte" bekannt geworden. Siehe auch:https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108747/6243404.

In einem Fall wurde eine Frau aus Stralsund telefonisch von einem angeblichen Kriminalbeamten kontaktiert. Im Verlauf mehrerer, teils langer, Gespräche gelang es den Tätern, eine glaubhafte Legende aufzubauen. Dabei wurde vorgegeben, dass Ermittlungen gegen eine Tätergruppierung laufen würden und auch Bankkarten der Angerufenen betroffen sein könnten.

Durch die intensive Gesprächsführung und den gezielten Aufbau von Vertrauen setzten die Täter ihr Gegenüber psychologisch unter Druck. In der Folge wurden die Herausgabe von EC-Karten sowie die Nennung der zugehörigen PIN-Nummern erreicht.

Anschließend kam es zu unberechtigten Abhebungen an Geldautomaten sowie zu Zahlungen im Einzelhandel, im Bundesland Brandenburg. Es entstand ein Schaden von etwa 2.500 Euro.

Die Polizei weist darauf hin, dass es sich hierbei um eine besonders perfide Variante des sogenannten "Falsche-Polizisten"-Betruges handelt. Die Täter agieren oftmals über viele Stunden hinweg in mehreren Telefonaten, um Vertrauen aufzubauen und ihre Opfer zur Herausgabe sensibler Daten oder Gegenstände zu bewegen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges aufgenommen.

Wichtige Hinweise der Polizei

Wer einen solchen Anruf erhält oder bereits geschädigt wurde, sollte umgehend die Polizei informieren und sich mit seiner Bank in Verbindung setzen.

Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg