Falscher Bankmitarbeiter erbeutet niedrige fünfstellige Summe - Frau tippt TAN-Nummern am Telefon ein
Die Frau erhielt zunächst eine Phishing-E-Mail, später einen Anruf eines angeblichen Bankmitarbeiters. Erst nach der Kontosperrung bemerkte sie die unberechtigten Abbuchungen.
Eine Frau aus dem Landkreis Zwickau ist auf einen falschen Bankmitarbeiter hereingefallen und hat dabei eine niedrige fünfstellige Summe verloren.
Mitte Juli erhielt sie eine E-Mail, die vorgeblich von einem Online-Bezahldienst stammte, den sie nutzt. Darin wurde sie aufgefordert, einem Link zu folgen und sich einzuloggen. Eine Woche später rief ein Mann an, der sich als Mitarbeiter ihrer Bank ausgab. Er erklärte, er müsse ihr TAN-Gerät verifizieren. Daraufhin gab die Angerufene Nummern in das Gerät ein, die ihr der Anrufer durchsagte.
Einige Tage danach stellte sie fest, dass mehrfach unberechtigt Geld von ihrem Konto abgebucht worden war. Als sie ihr Konto sperren ließ und die Polizei einschaltete, fehlte die Summe. Der Vorfall wurde am 27.07.2026 polizeibekannt.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung — Quelle: Polizeidirektion Zwickau
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, männlich
- Opfer
- 1 Person, weiblich
- Tatzeit
- 27.07.2026
- Tatort
- Landkreis Zwickau
- Schaden
- 30,0k €