Mann (58) läuft betrunken über einen geschlossenen Bahnübergang - Zug muss bremsen, 165 Fahrgäste bleiben unverletzt
Die Beamten stellten den 58-Jährigen unweit des Übergangs und übergaben ihn der Bundespolizei. Die Zwangsbremsung kostete 70 Minuten Verspätung und sechs Zugausfälle.
Nur eine Notbremsung verhinderte hier Schlimmeres.
Am Dienstagnachmittag überquerte ein 58-jähriger Bielefelder am Bahnübergang Otto-Brenner-Straße trotz roter Ampel und geschlossener Schranken die Gleise. Ein Regionalzug, der mit 70 km/h auf dem Weg nach Lemgo war, musste eine Zwangsbremsung einleiten, um den Fußgänger nicht zu erfassen.
Der Mann flüchtete zunächst, Einsatzkräfte der Landespolizei stellten ihn aber unweit des Bahnübergangs und übergaben ihn der Bundespolizei. Gegen den Alkoholisierten läuft nun ein Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.
Die rund 165 Reisenden im Zug blieben unverletzt. Der Vorfall kostete insgesamt 70 Minuten Verspätung und sechs Zugausfälle.
Text von Adlerlicht auf Basis der Polizeimeldung - Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Tatdetails
- Tatverdächtige
- 1 Person, 58 Jahre, männlich, deutsch
- Tatort
- Otto-Brenner-Straße, Bielefeld